PISA 2025 – Ergebnisse der internationalen Studie 

8. September 2026

Am 8. September 2026 wurden weltweit die Ergebnisse der internationalen Studie PISA 2025 veröffentlicht. Das Programme for International Student Assessment (PISA) wurde von der OECD im Jahr 2000 initiiert und fand seither (mit einer Ausnahme im Jahr 2021) im Abstand von drei Jahren statt. Mit 2025 wird auf einen 4-Jahres-Rhythmus umgestellt.

Die PISA-Studie erfasst die Kompetenzbereiche Lesen, Mathematik und Naturwissenschaft. Jeweils einer der drei Bereiche bildet alternierend den Schwerpunkt. Bei PISA 2025 lag der Schwerpunkt auf der Naturwissenschaftskompetenz. Außerdem wurde die innovative Domäne "Lernen in der digitalen Welt" durchgeführt, in deren Rahmen die Kompetenzen in computergestütztem Problemlösen erhoben wurden.

PISA fragt nicht reines Faktenwissen ab, sondern erhebt, ob die teilnehmenden 15-/16-jährigen Schülerinnen und Schüler ihr Wissen anwenden und Informationen sinnvoll verknüpfen können – eine Schlüsselkompetenz, um in der Informationsgesellschaft des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu sein. Auf Grundlage der Ergebnisse können gezielt schulpolitische Entscheidungen sowie Beurteilungen der Effektivität des jeweiligen Bildungssystems getroffen werden.

In Österreich wurde die Studie vom Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB) durchgeführt.

Das Bild zeigt die Titelseite des Ergebnisberichts zu PISA 2025.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus österreichischem Blickwinkel finden Sie auf folgender Seite:

Ausführliche Berichte und Daten zu PISA 2025 sind als Downloads im Materialienbereich der IQS-Website verfügbar:

Neben den kognitiven Kompetenzen wurden mithilfe von Fragebögen für Schülerinnen und Schüler sowie Schulleiterinnen und Schulleiter wichtige Kontextinformationen erhoben, die im Zusammenhang mit den Schülerinnen- und Schülerleistungen stehen (z. B. Einstellung zu Naturwissenschaft, verfügbare Ressourcen an der Schule, demografische Daten etc.).

An der Studie PISA 2025, die in einem mehrwöchigen Testfenster im Frühjahr 2025 stattfand, nahmen weltweit 91 Länder, darunter alle 38 OECD-Länder sowie alle 27 EU-Länder teil. In Österreich wurden per Zufallsstichprobe 6.987 Schülerinnen und Schüler an 256 Schulen getestet.

Eine wesentliche Neuerung bei PISA 2025 war die Umstellung von einer computerbasierten Erhebung mittels USB-Stick auf eine Onlineerhebung. Erstmals wurden die Testaufgaben sowie die Fragebögen den Schülerinnen und Schülern über eine Website online zur Verfügung gestellt. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Gestaltung der Testaufgaben und die Gewinnung und Verarbeitung der Daten.

"Lernen in der digitalen Welt"

Um den wandelnden technischen und gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden, die die OECD im Lernkompass 2030 thematisiert, wird seit PISA 2012 zusätzlich zu den drei Schlüsselkompetenzen bei jedem Erhebungszeitpunkt ein so genannter innovativer Kompetenzbereich erfasst. Dieser wechselt bei jedem PISA-Durchgang und wird somit nur einmalig erhoben.

Bei PISA 2025 ist diese innovative Domäne "Lernen in der digitalen Welt". Dieser Kompetenzbereich ergänzt die bereits etablierten Domänen Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften um digitale Lern- und Problemlösekompetenzen. Er gibt Aufschluss darüber, wie gut Schülerinnen und Schüler digitale Werkzeuge praktisch anwenden sowie ihren Lernprozess in digitalen Umgebungen eigenständig steuern und reflektieren können.

Im vorliegenden Bericht werden ausschließlich die Ergebnisse zur Kompetenz computergestütztes Problemlösen dargestellt. Die Ergebnisse zum selbstregulierten Lernen werden von der OECD zu einem späteren Zeitpunkt freigegeben und publiziert.

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