Populationsadjustierter Erwartungswert 

Der populationsadjustierte Erwartungswert repräsentiert die Kompetenz der Schülerinnen und Schüler einer Bildungsregion oder eines Bundeslands, die (statistisch) zu erwarten wäre, wenn für sie die gesamtösterreichischen Modellparameter gelten würden, d. h., "Welches Ergebnis wäre für eine Bildungsregion bzw. ein Bundesland aufgrund der Schülerzusammensetzung zu erwarten?".

Der Vergleich von beobachteten und adjustierten Mittelwerten pro Region zeigt, ob eine Region die Zusammensetzung der Schülerschaft "besser oder schlechter ausgleicht". Liegt eine Region mit dem beobachteten Wert über dem erwarteten Wert, so bedeutet das, dass für die jeweilige Schülerschaft (mit ihrer spezifischen Zusammensetzung der Kovariaten) österreichweit eigentlich geringere Werte zu erwarten gewesen wären.

Populationsadjustierte Erwartungswerte beruhen auf einem Regressionsmodell, in das folgende Merkmale miteinfließen: Erstsprache (auf Schülerebene erhoben), Migrationshintergrund, Bildung und Haushaltseinkommen der Erziehungsberechtigten, Umgangssprache (jeweils auf Schulebene erhoben).

BCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-Icons_datei_bildBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-IconsBCMS-Icons