Leitung des Institutes des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen - IQS

Gemäß § 3 Z 12 Ausschreibungsgesetz 1989, BGBl.Nr.85 in Verbindung mit § 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Einrichtung eines Institutes des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen und die Eingliederung des Bundesinstitutes für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (IQS-Gesetz), BGBl. I Nr. 50/2019, wird die Funktion des Leiters/der Leiterin des Institutes des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen öffentlich ausgeschrieben.

Diese Funktion ist der Verwendungsgruppe A1, Funktionsgruppe 7 bzw. der Bewertungsgruppe v1/5 zuzuordnen und gemäß § 141 Beamten-Dienstrechtgesetz 1979 bzw. § 68 Vertragsbedienstetengesetz 1948 durch befristete Betrauung für einen Zeitraum von fünf Jahren zu besetzen.

  • Wertigkeit/Einstufung: A 1/7 bzw. v1/5
  • Dienststelle: Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
  • Dienstort: Salzburg
  • Vertragsart: befristet
  • Befristung: 5 Jahre
  • Beschäftigungsausmaß: Vollzeit
  • Beginn der Tätigkeit: ehestmöglich
  • Ende der Bewerbungsfrist: 26. Februar 2021
  • Monatsentgelt/bezug mindestens: Fixgehalt/Fixes Monatsentgelt: A1/7: EUR 9373,30 bzw. v1/5: EUR 8867,20

Aufgaben und Tätigkeiten

  1. Eigenverantwortliche Leitung des Instituts samt Personalführung und Steuerung und damit die Dienst- und Fachaufsicht sämtlicher Mitarbeiter/innen dieser Organisationseinheit.
  2. Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen der Qualitätssicherung im österreichischen Schulsystem sowie Beratung und Unterstützung im zugewiesenen Aufgabenbereich.
  3. Gewährleistung der raschen, effektiven sowie effizienten Geschäftsbehandlung durch geeignete Maßnahmen, der Einhaltung der rechtlichen Vorgaben und der Qualitätskriterien der jeweiligen Konzepte zu den wissenschaftlichen Produkten des Instituts.
  4. Mitwirkung an Bildungsmonitoring und Qualitätssicherung (insbesondere nationale und internationale Schülerleistungsmessungen).
  5. Mitwirkung an Qualitätsentwicklung (z.B. Diagnoseinstrumente; Instrumente der externen Schulevaluation).
  6. Bereitstellung von Analysen und Evidenzen für Bildungspolitik und Schulverwaltung.
  7. Mitwirkung am nationalen Bildungscontrolling-Bericht.
  8. Umsetzung des Change Prozesses (vom ehemaligen BIFIE zum IQS) sowie nachhaltige Etablierung von Prozessen.
  9. Entwicklung spezifischer Ziele für das Institut.
  10. Sicherstellung der Umsetzung der vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung vorgegebenen Ziele betreffend das Bildungswesen.
  11. Vertretung des Instituts nach außen.

Erfordernisse

Voraussetzungen für die Besetzung mit der ausgeschriebenen Funktion sind:

Allgemeine Voraussetzungen:

Die österreichische Staatsbürgerschaft. Diesen Personen werden Personen mit unbeschränktem Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt gleichgehalten.

Abgeschlossenes Hochschulstudium oder eine vergleichbare Ausbildung mit mehrjähriger den Anforderungen an die Leitung des Instituts entsprechender Berufserfahrung.

Besondere Kenntnisse und Fähigkeiten:

  1. mehrjährige praktische Führungserfahrung in der Leitung einer Einrichtung oder Organisationseinheit. 20%
  2. Erfahrung in der Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, insbesondere im Bildungsbereich bzw. an der Schnittstelle zwischen empirischer Bildungsforschung und Schulsystem. 20%
  3. Umfangreiche Kenntnisse der Aufbauorganisation, der Verwaltungsprozesse und der rechtlichen Grundlagen des österreichischen Bildungssystems. 15%
  4. Fähigkeit zu strategischem und analytischem Denken, Erfahrung in der Kooperation und Kommunikation mit bildungspolitischen Entscheidungsträgern. 15%
  5. Kenntnis im Vollzug von Bundeshaushaltsrecht sowie Wissen im Zusammenhang mit Personalmanagement, Controlling und Verwaltungsabläufen. 10%
  6. Erfahrung in Projekt- und Prozessmanagement sowie Kenntnisse im Qualitäts- und Risikomanagement. 10%
  7. Organisationsfähigkeit, Entscheidungsstärke, besondere Eignung zur Mitarbeiter/innen- und Teamführung und 5%
  8. Ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, sowie ein ausgeprägtes Verständnis für die Differenziertheit und Diversität im Bildungsbereich 5%

Gleichbehandlungsklausel

Der Bund ist bemüht, den Anteil von Frauen zu erhöhen und lädt daher nachdrücklich Frauen zur Bewerbung ein. Nach § 11b bzw. § 11c des Bundes-Gleichbehandlungsgesetzes werden unter den dort angeführten Voraussetzungen Bewerberinnen, die gleich geeignet sind wie der bestgeeignete Bewerber, bei der Aufnahme in den Bundesdienst bzw. bei der Betrauung mit der Funktion bevorzugt.

Bewerbungsunterlagen, Verfahren und Sonstiges

Als Bewerbungsunterlagen sind beizubringen:

Bewerbungsgesuch, Lebenslauf samt Zeugnisse sowie ein ausführliches Konzept betreffend Leitungs- und Entwicklungsvorstellungen für das Institut. In der Bewerbung sind die Gründe anzuführen, die den Bewerber bzw. die Bewerberin für die Ausübung der ausgeschriebenen Funktion als geeignet erscheinen lassen. Dabei ist im Detail auf die einzelnen Punkte einzugehen. Gemäß §5 Abs. 2 Ausschreibungsgesetz 1989 enthält die Ausschreibung neben den allgemeinen Voraussetzungen, die jedenfalls erfüllt sein müssen, jene besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die Erfüllung der mit der ausgeschriebenen Funktion verbundenen Anforderungen von den Bewerberinnen und Bewerbern erwartet werden. Der Prozentsatz gibt an, mit welcher Gewichtung die besonderen Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Beurteilung der Eignung jeweils berücksichtigt werden.

Gemäß § 5 Abs. 2a Ausschreibungsgesetz 1989 sind Erfahrungen aus qualifizierten Tätigkeiten oder Praktika in einem Tätigkeitsbereich außerhalb der Dienststelle, in deren Bereich die Betrauung mit der ausgeschriebenen Funktion wirksam werden soll, erwünscht.

Gemäß § 5 Abs. 8 Ausschreibungsgesetz 1989 gilt als Tag der Bewerbung der Tag, an dem die Bewerbung (schriftlich, Telefax, E-Mail) bei der in der Ausschreibung genannten Stelle einlangt (Postlauf wird nicht berücksichtigt). Für das fristgerechte Einlangen gilt § 33 Abs. 1 und 2 des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetz 1991, BGBl. Nr. 51 in der geltenden Fassung.

Eine unabhängige Kommission erstellt ein Gutachten über die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind. Dieses Gutachten dient dem Herrn Bundesminister als Entscheidungsgrundlage.

Die personenbezogenen Daten, die Sie im Zuge Ihrer Bewerbung bekannt geben, werden durch das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zum Zwecke des Personalmanagements verarbeitet. Weitere Information zum Datenschutz im BMBWF finden sie unter www.bmbwf.gv.at.

Kontaktinformation

Bewerbungsgesuche sind innerhalb eines Monats nach Verlautbarung dieser Ausschreibung im "Amtsblatt zur Wiener Zeitung" unmittelbar in der Abteilung II/10 des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung, 1014 Wien, Minoritenplatz 5 oder per E-Mail an verwaltungspersonal@bmbwf.gv.at einzubringen.

Allfällige Kosten im Zusammenhang mit der Bewerbung bzw. dem Auswahlverfahren werden nicht ersetzt.

 

Ansprechperson:

ALin Mag.a Eveline HORVATITS, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Leiterin der Abt. Personalangelegenheiten des Verwaltungspersonales der nachgeordneten Dienststellen und -behörden (II/10) 1010 Wien, Minoritenplatz 5, Tel.: +43 1 531 20-2356, E-Mail: eveline.horvatits@bmbwf.gv.at.

 

Wien, 21. Jänner 2021
Für den Bundesminister:
SektChefin Mag.a Margareta Scheuringer

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